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Durchfall bei Kindern: Tipps

Autoren: Stand: 15.02.26
Viel trinken
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Viel trinken

Cola, purer Apfelsaft und Limonaden sind nicht geeignet, um die verlorene Flüssigkeit zu ersetzen. Denn sie enthalten zu viel Zucker und ziehen das Wasser regelrecht aus dem Körper: Der Durchfall wird noch wässriger.

Empfohlen werden Leitungswasser oder stilles Mineralwasser sowie ungesüsste Kräutertees (z. B. Fenchel, Kamille).

Tipp für Trink-Verweigerer: Jüngere Kinder können löffelweise mit Flüssigkeit „gefüttert“ werden – ältere Kinder kann ein Strohhalm im Becher bzw. Glas zum Trinken anregen.

Elektrolytlösungen aus der Apotheke
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Elektrolytlösungen aus der Apotheke

Zum Ausgleich des Elektrolytverlusts stehen spezielle Elektrolytlösungen in der Apotheke zur Verfügung, die auch für Kinder geeignet sind. Lassen Sie sich hinsichtlich der Dosierung von Ihrem Apotheker beraten und beachten Sie auch die Packungsbeilage.

Wichtig:Wichtig:

Bei Anzeichen einer Dehydration wie Schwäche, Unruhe und trockener Haut sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Was sollten Kinder bei Durchfall essen?
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Was sollten Kinder bei Durchfall essen?

Die früheren Empfehlungen für „Teepausen“ oder strenge Schonkost sind nicht mehr zeitgemäss. Heute gilt, dass Kinder das essen sollen, was sie normalerweise auch zu sich nehmen und gut vertragen. Reis, Nudeln, Kartoffeln, Haferflocken sowie gekochtes Gemüse oder eine zerdrückte Banane sind eine gute Wahl. Suppen haben den Vorteil, dass sie für ein Plus an Flüssigkeit sorgen.

Durchfall bei Kindern – wann zum Arzt?
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Durchfall bei Kindern – wann zum Arzt?

Wenn Kinder Durchfall haben, kann dieser mit geeigneten Medikamenten, viel Flüssigkeit und Schonkost in der Regel gut selbst behandelt werden. Bei Kindern unter 2 Jahren sollte allerdings immer ein Arzt konsultiert werden. Ein Arztbesuch ist auch bei älteren Kindern wichtig, wenn der Durchfall länger als 12 Stunden anhält und/ oder starke Bauchkrämpfe auftreten. Auch hohes Fieber ist im Zusammenhang mit Durchfall Grund für einen Arztbesuch.

Autoren, medizinische Fachinformationen und Quellen

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Stand: zuletzt aktualisiert am 15.02.26

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ICD-Codes:

ICD-Codes (International Classification of Diseases) sind weltweit anerkannte medizinische Verschlüsselungen für Diagnosen. Sie werden von Ärzt:innen verwendet, um Krankheiten und Gesundheitsstörungen eindeutig zu klassifizieren und finden sich beispielsweise in Arztbriefen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Abrechnungen mit Krankenkassen.

Quellen:

Fachliche Endprüfung und Qualitätssicherung: