Schnupfen behandeln

Was tun gegen Schnupfen? Schnupfen im Sommer – ganz schön unangenehm

Eine verstopfte oder laufende Nase ist besonders im Sommer ziemlich unangenehm. Doch was hilft gegen Schnupfen? Abschwellende Nasensprays haben zwar positive Effekte, sind aber gleichzeitig mit gewissen Risiken verbunden (Nasenspray-Abhängigkeit, Austrocknung der Nasenschleimhaut). Welche Alternativen gibt es? Und worauf sollte man bei Schnupfen im Allgemeinen achten? Hier erfahren Sie mehr.

Mittel gegen Schnupfen aus der Apotheke

Zur Behandlung von Schnupfen stehen in der Apotheke unterschiedliche rezeptfreie Medikamente zur Verfügung, die helfen können, das Durchatmen zu erleichtern. Das Angebot reicht von Salzwasser-Nasensprays zur Befeuchtung der Nasenschleimhaut über abschwellende Nasensprays, die eine Verengung der Blutgefäße bewirken, bis hin zu speziellen Erkältungspräparaten. Hier hat sich insbesondere der Wirkstoff Phenylephrin zur Befreiung der verstopften Nase und zur Linderung von Schnupfen bewährt. Nicht zuletzt kann eine Nasensalbe unterstützend zur Pflege angewendet werden.
Grundsätzlich gilt:Wenn Säuglinge Schnupfen haben, sind der Selbstmedikation Grenzen gesetzt. Suchen Sie in diesem Fall immer den Arzt auf.

Nasenspray: Wichtige Hinweise

Abschwellende Nasensprays können eine Austrocknung der Nasenschleimhaut begünstigen. Hinzu kommt: Wer Nasenspray zu lange anwendet, riskiert eine Nasenspray-Abhängigkeit. Insofern sollten abschwellende Nasensprays ohne Rücksprache mit dem Arzt maximal sieben Tage durchgehend angewendet werden, bei einer Anwendungshäufigkeit von maximal dreimal pro Tag.

Hilfe bei Schnupfen – weitere Tipps

Neben geeigneten Mitteln gegen Schnupfen aus der Apotheke können ergänzende Massnahmen hilfreich sein.
So haben sich zum Beispiel Inhalationen mit ätherischen Ölen bewährt, um Schleim gezielt zu lösen. Auch ein Plus an Flüssigkeit kann hier einen entscheidenden Beitrag leisten.
Wichtiger Hinweis: Ätherische Öle sind für Säuglinge und Kleinkinder nicht geeignet.
Wärme-Anwendungen z. B. in Form von Rotlicht-Bestrahlungen sowie viel frische Luft haben sich zur Unterstützung des Heilungsprozesses ebenfalls bewährt.

Tipp: Halten Sie sich besser im Schatten als in der prallen Sonne auf – denn die UV-Strahlung kann unserem Immunsystem ganz schön zu schaffen machen.
Lesen Sie hier mehr über bewährte Hausmittel bei Erkältung.

Was tun gegen Schnupfen?
Do's and Don'ts im Überblick

Do
Don't
  • Mittel gegen Schnupfen aus der Apotheke
  • Inhalationen
  • Erhöhte Flüssigkeitszufuhr
  • Frische Luft
  • Wärme (z. B. Rotlicht-Bestrahlung)
  • Häufiges Schnäuzen (dabei wird das Sekret in die Nebenhöhlen gepresst-> Gefahr einer Sinusitis)
  • Trockene Raumluft
  • Rauchen
  • Längerfristige Anwendung von abschwellenden Nasensprays
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