Vitalstoffmangel und Erschöpfung

Vitalstoffmangel & Erschöpfung Auch ein Nährstoffmangel kann zu Erschöpfung führen.

Nicht nur zu wenig Schlaf oder bestimmte Erkrankungen können zu Erschöpfung führen – auch ein Vitalstoffmangel kann eine Rolle spielen. Vor allem Eisen zählt zu den üblichen Verdächtigen, wenn es um ständige Müdigkeit geht. Doch auch wenn Vitamin D oder B-Vitamine fehlen, können Symptome wie Abgeschlagenheit und Erschöpfung die Folge sein.

Nährstoffzufuhr im Blick

Dass Schlafmangel und Stress zu Erschöpfung führen können, ist den meisten bekannt. Zusätzlich kann aber auch ein Vitalstoffmangel eine Rolle spielen. Zu den kritischen Nährstoffen zählen zum Beispiel Eisen, Vitamin D und bestimmte B-Vitamine. Um ausreichend mit Vitalstoffen versorgt zu sein, empfiehlt es sich…

  • … auf eine ausgewogene Ernährung zu achten – mit fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag, täglich Milch- und Vollkornprodukten, zweimal pro Woche Fisch sowie ein- bis zweimal pro Woche Fleisch oder Wurst.
  • … Gemüse möglichst frisch zu verarbeiten, zu dünsten und mit wenig Wasser zuzubereiten. So gehen weniger wertvolle B-Vitamine verloren.
  • … täglich mindestens eine halbe Stunde lang Sonnenlicht zu tanken, um die Vitamin-D-Produktion in der Haut anzuregen.
  • … am besten nicht vollkommen auf tierische Produkte zu verzichten. Fleisch liefert für den Körper besonders gut verfügbares Eisen. Und für Vitamin B12 stellen tierische Produkte wie Fleisch, Eier und Milchprodukte die einzige relevante Quelle dar.

Dauernd erschöpft: Fehlt möglicherweise Vitamin B?

Wer erschöpft ist und einen Nährstoffmangel als Ursache vermutet, denkt häufig zunächst an Eisen oder Vitamin D. Tatsächlich spielen aber auch die B-Vitamine eine besonders wichtige Rolle für unsere Energie und Leistungsfähigkeit. So erfüllen etwa Vitamin B6, B12 und Folsäure wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel. Zu einem Mangel an B-Vitaminen kann es aus verschiedenen Gründen kommen – zum Beispiel aufgrund einer einseitigen Ernährung oder weil der Körper Vitamin B nicht richtig aufnehmen kann (sog. Resorptionsstörung). Bei Stress verbraucht der Körper zudem grössere Mengen der "Nervenvitamine". Besonders häufig kommt in Deutschland beispielsweise ein Folsäuremangel vor – 79 Prozent der Männer und 86 Prozent der Frauen erreichen die empfohlene tägliche Zufuhr nicht.*

Manchmal reicht eine Vitamin-B-reiche Ernährung alleine nicht aus. Um die Versorgung gezielt zu verbessern, kann dann eine gezielte Gabe der Vitalstoffe sinnvoll sein. In der Apotheke gibt es entsprechende Präparate in herkömmlichen Darreichungsformen wie zum Beispiel Tabletten, Kapseln oder Trinklösungen. Darüber hinaus stehen auch spezielle Aufbaukuren zur Verfügung, die beim Arzt per Spritze verabreicht werden. Sie haben den Vorteil, dass die wichtigen Nährstoffe direkt ins Blut gelangen.

* Quelle: Nationale Verzehrsstudie II, 2008 durchgeführt vom Max Rubner-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
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