Tipps zur Vorbeugung
Osteoporose vorbeugen
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Eine gute Versorgung mit Calcium und Vitamin, regelmässige körperliche Aktivität sowie die Vermeidung von Risikofaktoren spielen eine zentrale Rolle bei der Vorbeugung von Osteoporose. Lesen Sie hier, worauf es im Detail ankommt.
Knochengesunder Lebensstil
1. Knochengesunde Ernährung
Bestimmte Nährstoffe sind für stabile Knochen von besonderer Bedeutung. Besonders hervorzuheben sind hier Calcium sowie Vitamin D.
Calcium: Empfohlen wird eine Zufuhr von 1000 mg Calcium pro Tag.
Wertvolle Calcium-Quellen sind z.B. Milch und Milchprodukte (z. B. Joghurt, Hartkäse), calciumreiches Mineralwasser sowie grüne Gemüsesorten wie z. B. Brokkoli, Grünkohl oder Rucola und gewisse Nüsse und Hülsenfrüchte.
Vitamin D: Auch Vitamin D sollte als Nahrungsbestandteil (z. B. enthalten in fettem Seefisch) in einer Menge von mindestens 800 I.E. (Internationale Einheiten pro Tag) zur Verfügung stehen. Allerdings spielt die körpereigene Vitamin-D-Produktion die wichtigste Rolle – und diese kann nur in ausreichendem Masse stattfinden, wenn genügend Sonnenlicht auf die Haut einwirkt. Dies ist wiederum hierzulande insbesondere in den Wintermonaten oder auch grundsätzlich bei mangelndem Aufenthalt im Freien nicht immer gewährleistet.
Gut zu wissen: Sollte die ausreichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D über die Ernährung bzw. Sonnenlichtexposition nicht sichergestellt werden können, werden entsprechende Ergänzungspräparate empfohlen.
Achten Sie zusätzlich auch auf eine ausreichende Zufuhr von:
- Eiweiss
- Vitamin K
- Vitamin C
- Zink
- Magnesium
2. Regelmässige körperliche Aktivität
Wer rastet, der rostet! Regelmässiges Training wirkt sich nicht nur auf Herz, Kreislauf und Muskulatur positiv aus – es stärkt auch die Knochen. Denn mechanische Reize geben dem Knochen wichtige Impulse. Ausschlaggebend ist dabei der Wechsel zwischen Druck- und Zugbelastung sowie Belastung und Entlastung. Ein individuell angepasstes Krafttraining ist daher besonders sinnvoll. Ein möglichst aktiver Alltag mit vielen kleinen Bewegungseinheiten ist ausserdem hilfreich, um körperlich fit zu bleiben. Egal ob Treppensteigen, Radfahren oder ein flotter Spaziergang am Abend – was zählt ist, dass Sie in Bewegung bleiben!
3. Vermeidung von Risikofaktoren
Es gibt Faktoren, die das individuelle Osteoporose-Risiko erhöhen können – und die wir durchaus beeinflussen können. Dazu zählen das Rauchen und ein übermässiger Alkoholkonsum.
Auch einige Medikamente können das Osteoporose-Risiko begünstigen – insbesondere langfristig angewendete Glukokortikoide, aber z. B. auch Antidepressiva oder Protonenpumpenhemmer. Daher sollten Sie im Zweifel mit Ihrem Arzt das Vorgehen besprechen. Setzen Sie verordnete Medikamente nie eigenmächtig ab.
Autoren, medizinische Fachinformationen und Quellen
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Stand: zuletzt aktualisiert am 30.01.26
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Dieser Text entspricht den Standards und Vorgaben aus der ärztlichen Fachliteratur, folgt den einschlägigen medizinischen Leitlinien, Veröffentlichungen von Fachgesellschaften sowie aktuellen Studien und wurde von Fachjournalisten
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Autoren:
Jennifer Hamatschek, Chefredaktion Medizin und Pharmazie
Jennifer Hamatschek hat Germanistik und Pharmazie an der LMU München studiert. Sie ist eine renommierte Fachjournalistin für Medizin und Gesundheit, die seit über 15 Jahren komplexe medizinische Inhalte zielgruppengerecht und evidenzbaisert aufbereitet.
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Tatiana Schmid, Chefredaktion Gesundheit und Ernährung
Tatiana Schmid ist Diplom-Oecotrophologin und eine profilierte Fachjournalistin für Gesundheit, Medizin und Ernährung mit über einem Jahrzehnt redaktioneller Erfahrung.
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ICD-Code:
ICD-Codes (International Classification of Diseases) sind weltweit anerkannte medizinische Verschlüsselungen für Diagnosen. Sie werden von Ärzt:innen verwendet, um Krankheiten und Gesundheitsstörungen eindeutig zu klassifizieren und
finden sich beispielsweise in Arztbriefen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Abrechnungen mit Krankenkassen.
Quellen:
Fachliche Endprüfung und Qualitätssicherung:
Sandra Winter, Gesundheitsredaktion
Sandra Winter ist eine erfahrene Gesundheitsjournalistin mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Ernährungswissenschaften, alternative Heilmethoden und Sportmedizin. Mit über 15 Jahren Erfahrung steht Sandra für vertrauenswürdige, wissenschaftlich fundierte und gut recherchierte Gesundheitsinformationen – immer am Puls aktueller Forschung und Trends in der Gesundheitsbranche.
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