Behandlung von Erkältung

Behandlung von Erkältung Eine Erkältung lässt sich in der Regel gut selbst behandeln.

Erkältung ist nicht gleich Erkältung. So vielseitig die auslösenden Erreger einer Erkältung sind, so unterschiedlich können auch die Symptome sein. Während der eine nur über eine verstopfte Nase klagt, kann ein anderer zusätzlich noch an Husten oder Kopf- und Gliederschmerzen leiden. In der Apotheke stehen verschiedene rezeptfreie Arzneimittel zur Verfügung, die die jeweiligen Symptome wirksam bekämpfen. Ergänzend können viel Ruhe und Flüssigkeit sowie traditionelle Hausmittel bei Erkältung sinnvoll sein. Bei bestimmten Warnzeichen ist allerdings ein Arztbesuch ratsam.

Mittel gegen Erkältung

Egal ob Halsschmerzen, Schnupfen oder Kopf- und Gliederschmerzen – gegen die typischen Erkältungssymptome können rezeptfreie Arzneimittel eingesetzt werden, die die Beschwerden lindern und den Genesungsprozess unterstützen können. Dabei stehen bewährte Arzneimittel zur Verfügung, die nur einen Wirkstoff enthalten (Monopräparate), oder solche, die aus mehreren Wirkstoffen zusammengesetzt sind (Kombi-Präparate). Bei der Behandlung von Beschwerden können Mittel zum Einsatz kommen, die speziell gegen ein bestimmtes Symptom wirken – zum Beispiel ein abschwellendes Nasenspray gegen Schnupfen und verstopfte Nase, Hustenlöser bei verschleimten Bronchien oder Lutschtabletten bei Halsschmerzen. Andere Erkältungsmittel können gleich mehrere Symptome gleichzeitig bekämpfen und haben sich zum Beispiel bei begleitenden Kopf- und Gliederschmerzen bewährt.

Hinweis: Antibiotika kommen nur in seltenen Fällen zum Einsatz, da in der Regel die Erkältungserreger viraler Herkunft sind und nicht auf Antibiotika ansprechen. In besonderen Fällen kann der Arzt jedoch eine Verordnung in Erwägung ziehen. Das gilt zum Beispiel wenn die Erkältung besonders langwierig und hartnäckig ist.

Gut zu wissen: Handeln Sie bei den ersten Anzeichen einer Erkältung! Andernfalls kann sich aus einem vermeintlich harmlosen grippalen Infekt eine Sinusitis oder eine Bronchitis entwickeln. Je früher Sie also aktiv werden, desto besser.

Lesen Sie mehr über geeignete Medikamente aus der Apotheke

Erkältung – was tun? Ergänzende Massnahmen

Wer bei einer Erkältung einige einfache Verhaltensregeln und Massnahmen beachtet, kann aktiv etwas dafür tun, noch schneller wieder auf die Beine zu kommen.

  • Gönnen Sie sich Ruhe – der Körper benötigt jetzt alle Energiereserven, um mit den Krankheitserregern fertig zu werden.
  • Trinken Sie viel – so wird der Schleim verflüssigt und vermehrt Speichel gebildet. Gut zu wissen: Speichel ist ein ganz natürlicher Virenblocker.
  • Lutschen Sie Halstabletten oder Halsbonbons – auch auf diese Weise wird die Speichelproduktion angeregt.
  • Inhalieren Sie – so machen Sie der Erkältung Dampf.
  • Nutzen Sie alte Hausmittel wie Wadenwickel bei Fieber oder Kartoffelwickel bei Halsschmerzen.

Weiterführende Informationen zum Thema „Was hilft bei Erkältung?“ finden Sie hier.

Die besten Tipps

Hausmittel bei Erkältung: Anleitung

Erkältung – wann zum Arzt?

Im Normalfall lässt sich eine Erkältung mit geeigneten Medikamenten und unterstützenden Massnahmen gut in den Griff bekommen. In manchen Fällen ist allerdings ein Arzt aufzusuchen, das gilt z. B. bei:

  • Hohem Fieber ( ab ca. 39 Grad)
  • Unveränderten Beschwerden, die länger als sieben Tage anhalten
  • Ohrenschmerzen
  • Atembeschwerden
  • Ausgeprägter Abgeschlagenheit
  • Wenn Kinder nicht genug trinken
  • Bellendem Husten (v. a. bei Kindern)
Gut zu wissen: Wenn Säuglinge erkältet sind, ist grundsätzlich der Kinderarzt aufzusuchen.
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