Hilfe bei Schnupfen

Hilfe bei Schnupfen Bei Schnupfen ist kräftiges Schnäuzen keine gute Idee!

In der Regel gilt: Keine Erkältung ohne Schnupfen! Doch was hilft bei Schnupfen? Wer schnell wieder durchatmen will, greift in der Regel zu Nasensprays. Doch Nasenspray ist nicht gleich Nasenspray – je nach enthaltenem Inhaltsstoff befeuchten die Präparate die Nasenschleimhaut oder entfalten eine abschwellende Wirkung. Wenn neben der verstopften Nase weitere Erkältungssymptome auftreten, kann auch ein Präparat sinnvoll sein, das gleich mehrere Beschwerden lindern kann.

Mittel gegen Schnupfen: Überblick

In der Apotheke sind rezeptfreie Schnupfenmittel erhältlich, die die Symptome lindern und das Wohlbefinden bessern können. Überblick über bewährte Mittel gegen Schnupfen:

  • Salzwasser-Nasensprays befeuchten die Nasenschleimhaut und verflüssigen das Nasensekret.
  • Abschwellende Nasensprays (z. B. auf Basis von Xylometazolin) sorgen für eine Verengung der Blutgefässe in der Nasenschleimhaut und bewirken so ein rasches Abschwellen der Schleimhaut. Derartige Präparate sollten nicht länger als 7 Tage ohne ärztlichen Rat angewendet werden.
  • Erkältungspräparate mit speziellen Wirkstoffkombinationen z. B. mit Pseudoephedrin können ebenfalls die verstopfte Nase befreien und den Schnupfen lindern.
  • Nasensalbe kann unterstützend zur Pflege des Naseneingangs eingesetzt werden
Säuglinge atmen in den ersten Monaten noch durch die Nase, nicht durch den Mund. Der sogenannte Babyschnupfen sollte daher immer ärztlich abgeklärt werden.

Abschwellendes Nasenspray:
Hinweise zur Anwendung

Ein unsachgemässer Gebrauch von abschwellenden Nasensprays kann zu einer sogenannten Nasenspray-Abhängigkeit führen und eine dauerhaft verstopfte Nase zur Folge haben. Daher sollten entsprechende Präparate nicht länger als sieben Tage durchgehend und maximal dreimal pro Tag angewendet werden.

Schnupfen – was tun? Ergänzende Massnahmen

Die geeigneten Schnupfenmittel und Erkältungspräparate aus der Apotheke verschaffen in der Regel schnelle Linderung. Um die Genesung zusätzlich zu unterstützen, haben sich folgende ergänzende Massnahmen bewährt:

  • Viel trinken – auf diese Weise wird das Nasensekret verflüssigt und Schleim kann besser abtransportiert werden.
  • Inhalieren – auch auf diese Weise kann festsitzendes Sekret besser gelöst werden.
  • Befeuchtung der Raumluft! Stellen Sie z. B. ein Schälchen mit Wasser ins Schlafzimmer – die verdunstende Flüssigkeit sorgt für ein angenehmes Raumklima.
  • Nutzen Sie Papiertaschentücher, die nach einmaligem Gebrauch umgehend entsorgt werden können.
  • Ziehen Sie ab und an die „Nase hoch“ – denn beim Schnäuzen kann das Sekret in die Nebenhöhlen gepresst werden und das Risiko für eine Sinusitis steigen.

Lesen Sie hier mehr über bewährte Hausmittel bei Erkältung.

Schnupfen – wann zum Arzt?

Als typisches Symptom bei Erkältung lässt sich ein Schnupfen in der Regel gut selbst behandeln.

In manchen Fällen ist aber bei Schnupfen ein Arztbesuch ratsam:

  • Anhaltender Schnupfen, der länger als sieben Tage anhält
  • Hohes Fieber
  • Kopfschmerzen und Druckgefühl im Kopfbereich, das sich beim Bücken verstärkt
  • Wenn Säuglinge Schnupfen haben
Das könnte Sie auch interessieren:
zurück nach oben
Disclaimer:
© 2021 MyLife Media GmbH. Diese Website dient ausschliesslich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen sowie unsere Hinweise zum Datenschutz, die Sie über die Footerlinks dieser Website erreichen können.