Ursachen

Hand- und Fingerarthrose: Ursachen im Überblick

Hand- und Fingerarthrose: Ursachen

Bis auf wenige Ausnahmen lässt sich meist keine konkrete Ursache für den Knorpel- und Knochenverschleiss in den Fingergelenken feststellen. Heute geht man davon aus, dass z. B. genetische und hormonelle Faktoren eine Rolle spielen und auch eine fortdauernde Überbelastung der Fingergelenke negative Effekte hat. Die Handgelenksarthrose dagegen entwickelt sich oft infolge von Verletzungen.

Hand- und Fingerarthrose:
Fortschreitender Gelenkverschleiss

Welche konkreten Mechanismen die Entwicklung von arthrotischen Gelenkveränderungen auslösen, ist bis heute nicht vollständig erforscht. Fakt ist jedoch, dass es im betroffenen Gelenk zu einem fortschreitenden Knorpelabbau kommt und im weiteren Krankheitsverlauf auch die umliegenden Gelenkstrukturen (z. B. Gelenkflächen) zunehmend Schaden nehmen. In der Folge kommt es zu Schmerzen, Bewegungsbeeinträchtigungen und Entzündungszeichen (z. B. Schwellungen).

Entstehung Hand- und Fingerarthrose: Ursachen

Der Gelenkverschleiss kann verschiedene Ursachen haben, so z. B.:

  • Familiäre Veranlagung
  • Verletzungen (z. B. Knochenbrüche)
  • Grunderkrankungen (z. B. Gicht, Rheuma)
  • Überbelastung

Primäre Fingerarthrosen häufiger als sekundäre Formen

Der Gelenkverschleiss in den Fingergelenken lässt sich in den meisten Fällen nicht auf eine bestimmte Ursache zurückführen. Dann liegt eine sogenannte primäre Arthrose vor. Wahrscheinlich begünstigen neben einer familiären Vorbelastung auch hormonelle Faktoren (z. B. Menopause bei Frauen) sowie eine langfristige Überbelastung der Fingergelenke die Entstehung der Fingerarthrosen. Die sekundären Arthroseformen entwickeln sich infolge von Verletzungen oder anderen Grunderkrankungen (z. B. Rheuma, Gicht). Die Handgelenksarthrose ist in der Regel eine sekundäre Arthrose, da sie oft auf einen lange zurückliegenden Knochenbruch zurückgeht.

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Quellen:
M. Chochole. Die Hand im Alter. Behandlungsmöglichkeiten häufiger Erkrankungen. Manuelle Medizin 2011; 49: 434-439.

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