Medizinische Unterscheidung

Grippe oder Erkältung?

Grippe oder Erkältung?

Die Begriffe „Erkältung“ und „Grippe“ werden im täglichen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet. Im engeren, medizinischen Sinne wird von Experten aber durchaus zwischen einer Erkältung und einer echten Grippe (Influenza) unterschieden. So wird bei einer echten Grippe bestimmten Risikopatienten wie Schwangeren oder Senioren zum Arztbesuch geraten. Doch wo genau liegen die Unterschiede zwischen Grippe und Erkältung im Hinblick auf Symptome, Behandlung und Vorbeugung?

Erfahren Sie hier mehr dazu.

Wichtiger Hinweis für diesen Online-Ratgeber

Auf diesem Portal verwenden wir – ebenso wie die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung – die Begriffe „Erkältung“ und „Grippe“ gleichbedeutend.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass es sich um eine echte Influenza handeln könnte, ist der Arzt um Rat zu fragen.

Erkältung & Grippe:
Unterschiedliche Erreger – unterschiedliche Symptome

Bei der echten Grippe handelt es sich um eine Infektion mit dem Influenza-Virus, daher wird die Grippe in Fachkreisen auch als „Influenza“ bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine ernste Erkrankung der Atemwege.

Bei einer Erkältung liegt eine Infektion mit Erkältungsviren zugrunde – dabei gibt es mehr als 200 Virenarten, die als Übeltäter in Frage kommen.

So unterschiedlich die Auslöser, so verschieden sind auch die Krankheitszeichen: Während eine Grippe schlagartig beginnt und den Betroffenen sozusagen von jetzt auf gleich in die Knie zwingt, kündigt sich eine Erkältung meist relativ harmlos mit einem „Kratzen im Hals“ an. Bei der Grippe sind hohes Fieber und eine starke Abgeschlagenheit typisch, während bei der Erkältung die Körpertemperatur meist nur leicht erhöht ist und sich die Schlappheit in Grenzen hält. Während Schnupfen bei einer Erkältung eigentlich immer mit zum Symptomenkomplex gehört, tritt dieser bei der Grippe eher im Ausnahmefall auf.

Wichtig zu wissen: Wichtig zu wissen:

Für bestimmte Risikogruppen wie z. B. Schwangere oder Senioren kann eine echte Grippe gefährlich werden. Ein Arztbesuch ist daher wichtig!

Vorbeugung Grippe-Impfung

  • Optimaler Zeitpunkt: Oktober/ November
  • Auffrischung: Jährlich
  • Empfohlen wird die Impfung insbesondere für
    • Menschen ab 60 Jahren
    • Schwangere (ab dem 2. Trimester)
    • Personen mit chronischen Krankheiten
    • Menschen, die z. B. in Alten- oder Pflegeheimen arbeiten
    • Medizinisches Personal

Lassen Sie sich dazu von Ihrem Hausarzt beraten.

Tabelle: Symptome bei Erkältung und Grippe im direkten Vergleich

Symptome Grippe (Influenza) Erkältung
Verlauf Plötzlicher Krankheitsbeginn, rasche Verschlechterung Langsamer Krankheitsbeginn, allmähliche Verschlechterung
Fieber Hohes Fieber bis 41˚ C, Frösteln und Schweissausbrüche Erhöhte Temperatur/ leichtes Fieber bis 38 ˚ C
Gliederschmerzen Starke Muskel- und Gelenkschmerzen Gering ausgeprägte Gliederschmerzen
Kopfschmerzen Starke Kopfschmerzen Leichte Kopfschmerzen
Müdigkeit & Abgeschlagenheit Starke Abgeschlagenheit, anhaltende Erschöpfung über einen Zeitraum von bis zu 3 Wochen Leichte Abgeschlagenheit
Husten Trockener Husten, häufig schmerzhaft Zunächst Reizhusten, später schleimiger Erkältungshusten
Schnupfen Eher selten Meist Schnupfen, häufiges Niesen, verstopfte Nase oder laufende Nase
Halsschmerzen Starke Schluckbeschwerden Halskratzen, leichte Schluckbeschwerden, manchmal Heiserkeit, leichte bis stark ausgeprägte Halsschmerzen

Verdacht auf Grippe? Risikopatienten sollten den Arzt aufsuchen

Sollten Sie den Verdacht haben, dass es sich um eine echte Grippe handeln könnte, ist ein Arztbesuch wichtig.

Das gilt vor allem für Personengruppen, bei denen das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bzw. für Komplikationen (z. B. Lungenentzündung) erhöht ist.

Dazu zählen z. B.:

  • Säuglinge
  • Kleinkinder
  • Schwangere
  • Ältere Personen
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen

Vor allem in diesen Fällen bzw. bei schwerem Krankheitsverlauf wird mitunter eine antivirale Therapie ärztlich verordnet, die allerdings nur innerhalb der ersten 48 Stunden nach der Infektion wirksam ist.

In der Regel erfolgt die Behandlung einer Grippe aber ähnlich wie bei einer Erkältung. Die Zielsetzung: Die Beschwerden lindern und eine Weiterverbreitung der Erreger vermeiden.

Symptomatische Behandlung bei Grippe

Häufig erfolgt bei einer Grippe also eine rein symptomatische Behandlung, die sich von der Behandlung einer Erkältung nicht wesentlich unterscheidet.

Ausgewählte Mittel gegen Grippe können auf Basis einer Kombination verschiedener Wirkstoffe gleich mehrere Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen gleichzeitig bekämpfen.

Darüber hinaus stehen auch spezifisch wirksame Präparate zur Verfügung – zum Beispiel Nasensprays, Hustenstiller oder Hustenlöser.

Weitere wichtige Massnahmen bei Grippe

Bei akuten Beschwerden ist Bettruhe empfehlenswert! In der Regel wird der Arzt bei einer Grippe den Patienten krankschreiben. Aufgrund der Ansteckungsgefahr (ca. 4-5 Tage ab Auftreten der ersten Symptome) ist es zudem wichtig, den Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden bzw. auf Abstand zu gehen.

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